Serielles, modulares und systemisches Bauen

Modulares Bauen – Flexibilität durch Systemkomponenten

Das modulare Bauen zeichnet sich durch die Verwendung vorgefertigter Raumzellen oder Bauelemente aus, die als eigenständige Einheiten konzipiert und zu komplexen Gebäudestrukturen zusammengesetzt werden können. Diese Bauweise ermöglicht eine hohe Flexibilität, sowohl bei der Planung als auch bei zukünftigen Anpassungen oder Rückbauten. Insbesondere im Bereich der Ergänzung bestehender Gebäude, beim An- und Aufbau bieten vorgefertigte Module ein wachsendes Anwendungspotenzial.  
In der wissenschaftlichen Diskussion steht das modulare Denken für eine methodische Verbindung von technischer Präzision, Nachhaltigkeit und adaptiver Nutzung. Forschungsarbeiten befassen sich zunehmend mit der Optimierung von Schnittstellen, digitalen Fertigungsprozessen und der Integration kreislauffähiger Materialien. Ziel ist es, modulare Systeme zu entwickeln, die über die reine Funktionalität hinaus architektonische Qualität und ästhetische Vielfalt ermöglichen.

 

Kontakt

Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Guido Spars

Lehr- und Forschungsgebiet
Ökonomie des Planens und Bauens

Pauluskirchstraße 7
42285 Wuppertal

Tel. +49 202 439 - 4323
Fax: +49 202 439 - 4035
E-Mail: spars[at]uni-wuppertal.de

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